Was auf Kreta so alles kreucht und fleucht – Die Gottesanbeterin

Kreta ist mit gerade mal 72 Einwohnern pro km² eine verhältnismässig gering besiedelte Insel (vgl. Mallorca 243 EW/km²) – und die meisten Bewohner leben an der Küste und in den wenigen Küstenstädten. So verfügt die Insel über weite Natur- und Kulturlandschaften, die an vielen Stellen noch sich selbst überlassen sind.

Als Insel ausserdem auf natürlichem Weg vom Zuzug fremder Fressfeinde kaum betroffen, gedeihen Flora und Fauna hier seit Jahrhunderten und so treffen wir hier auch immer wieder einmal auf Insekten und andere Lebewesen, die es in unserer Heimat nördlich der Alpen schon lange nicht mehr gibt.

Es mag immer noch viele Städter geben, die angesichts eines dicken Käfers oder einer Spinne laut aufschreien oder in Panik ausbrechen, vor allem wenn sie in der Wohnung oder gar im Schlafzimmer auftauchen.

Keine Angst, auch auf Kreta sind Insekten im Haus nicht öfter anzutreffen als in Deutschland – wenn man von Moskitos mal absieht.

Ein Tipp: Sollt sich doch einmal ein Euch ungewohntes Insektenobjekt in Euer Zimmer verirrt haben, nehmt ein grosses Glas und stülpt es vorsichtig über den kleinen Eindringling – schiebt einen Pappendeckel oder ein dickes Stück Papier unter die Glasöffnung ohne die Beinchen des Insekts zu verletzen und dann lasst es draussen wieder frei. Übrigens: Wer so ein kleines Tier nun furchtlos hinter dem schützenden Glas mal genau ansehen kann wird feststellen, daß es interessante Geschöpfe sind, die meist mehr Angst haben als man selbst !

Auch auf Kreta bevorzugen die Tiere die Natur und dort sind sie ausserhalb der Städte auch häufig anzutreffen. Es lohnt sich also, schon mal einen genauen Blick auf Pflanzen und Blumen zu werfen.

Ein paar dieser Insekten, die uns im Laufe unserer Reisen vor die Linse gekommen sind stellen wir Euch in unserem Blog vor.

Eine Europäische Gottesanbeterin gehört zur Ordnung der Fangschrecken und man wird sie in Deutschland kaum noch zu Gesicht bekommen. Deshalb steht sie hier bereits als gefährdet auf der Roten Liste und darf weder bejagt, getötet oder gehalten werden.

Und so gilt auch auf Kreta: Nur gucken – nicht anfassen !

Solche Fangschrecken können bis zu 75 mm lang werden.

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Kreta – Gottesanbeterin

 

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